iPhone mit Prepaid-Daten
31. März 2009 | von Gast(von Dietrich Niederlintner, Kunde simyo GmbH)
Früher war es einmal ganz normal, einen Laufzeitvertrag zu haben. Doch heute gibt es immer weniger Gründe, einen solchen abzuschließen. Einer der wenigen ist, dass es bis vor Kurzem praktisch unmöglich war, Daten zu einem vernünftigen Preis zu einer Prepaid-Karte hinzuzubuchen. Wohingegen günstige Prepaid-Sprach-Minutenpreise von 9 ct längst nichts Ungewöhnliches mehr sind.
Ich selber habe vor wenigen Monaten in Prag ganz legal in einem Vodafone-Laden ein Apple iPhone 3G für etwa €500 erstanden. Das wären bei 24-monatiger Nutzung rechnerisch etwa €21 pro Monat. Das iPhone wird u. a. in Tschechien standardmäßig ohne jegliche Netzsperre und ohne Vertrag verkauft und kann daher problemlos mit jeder beliebigen Karte verwendet werden. Bisher habe ich das Gerät mit einer Prepaid-Karte (ohne Daten-Tarif) von Callmobile betrieben.
Nun stand also der Wechsel (inkl. Rufnummernmitnahme) zu simyo an, um endlich das Smartphone mobil im Internet bewegen zu können, so wie es gedacht ist. Ähnliche Details betreffen im Grunde nicht nur iPhone-Nutzer, sondern alle mobilen Geräte, seien es nun Nokia-, HTC- oder Samsung-Smartphones. Und auch bei Notebooks (mit UMTS-Stick) will man sich vielleicht nicht mit einer Unterschrift auf 2 Jahre und hunderte Euro binden. Hier trotzdem mal ein Vergleich der Vor- und Nachteile am Beispiel eines iPhone-Laufzeitvertrags.
Der Vergleich:
– simyo Einheitstarif plus 1GB Daten
– T-Mobile Complete 240 für €69,95 im Monat mit 240 Inklusiv-Minuten und 150 -SMS. Dies wäre im Beispiel-Fall der günstigste Complete-Tarif.
Hier kann leider mangels Vergleichbarkeit nicht jedes Detail enthalten sein. Bei beiden Anbietern gibt es zusätzlich noch einige Pros und Contras. Außerdem ist natürlich jedes Telefonierverhalten anders. Aber ein paar Ideen bekommt man durch die Aufstellung sicherlich.
Und egal wie man es dreht und wendet, das Daten-Paket für €9,90 ist der Knüller verglichen mit WLAN-Hotspot-Preisen, die sich oftmals in der Größenordnung von €5 pro Stunde bewegen. Nun kann es endlich los gehen und sämtliche Geräte, die man so mit sich herum trägt, können überall online gehen. Wenn es sein muss auch mit mehreren SIM-Karten. Allerdings darf man nicht vergessen, die Megabyte-Uhr im Blick zu halten. Denn wird bei simyo das 1 GB überschritten, wechselt der Tarif automatisch wieder in die Megabyte-weise-Abrechnung (zu 24 ct je MB) und somit muss man manuell ein neues GB buchen.
