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Neues von der europäischen MVNO Landschaft

25. Oktober 2008 | von simyo Team

Hallo zusammen,

ich komme gerade zurück vom MVNO Congress 2008, in Monaco, wo ich einen Vortrag zu simyo und den aktuellen und zukünftigen Trends im Mobilfunk aus Sicht eines quasi-MVNO gehalten habe. Darüber hinaus, war natürlich interessant, welche Strömungen im europäischen Mobilfunkmarkt rund um Enhanced Service Provider, MVNOs oder Branded Reseller zu beobachten sind. Hier eine kleine Zusammenfassung für die Mobilexperten unter euch:

1. Während vor 3 Jahren die Nutzung von Mobilnetzen durch externe Partner in Kontinentaleuropa noch als riskantes Experiment galt, scheint einerseits bei der Öffnung der Märkte der Druck der Regulierung zu wirken. Andrerseits helfen natürlich auch die Erfolgsgeschichten von Tesco Mobile, Telmore oder simyo, daß sich heute selbst renitente Netzbetreiber, wie Vodafone, T-Mobile oder Orange aktiv in das Spiel um neue Marken in ihrem Netz einschalten.

2. Nach wie vor, sind es vor allem die Bereiche Ethno (Tarife für Ausländer), Discount (on-, wie offline) und Medienmarken, die die meisten Nutzer europaweit auf sich vereinigen.

3. Als zukünftig wichtiger Bereich wird M2M (Machine to Machine) genannt. Helmut an der Meulen, Gründer von Materna schätz sogar, dass in wenigen Jahren bis zu 5 SIM Karten pro Nutzer im Umlauf sein werden. Diese sollen helfen z.B. im Auto zu navigieren oder Terminal Updates ohne Kabel zu erledigen. Zudem werden die ersten Mobile Broadband MVNOs vorbereitet.

4. Nach wie vor zählt bei den gefragten Geschäftsmodellen v.a. die schnelle Kundengenerierung. Ansätze der neuen Generation rund um innovative Services, oder gar Nachhaltigkeit, spielen eher eine untergeordnete Rolle.