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Mobiler Leben mit Microsoft Lync

02. Februar 2012 | von

Im heutigen Beitrag zu unserer App-Reihe meldet sich Ragnar Heil zu Wort, seines Zeichens Senior Consultant bei Microsoft Services. Dazu passend stellt er Euch die mobile Lync-App von Microsoft vor. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

 

Dieser Blogartikel beschreibt die neue mobile Lync-App von Microsoft, die mobile Kommunikation (Telefonie, Konferenzen, Instant Messaging, Kontaktsuche, Status Updates) sowohl vereinfacht als auch professionalisiert.

Lync Mobile ist für WindowsPhone, iPhone/iPod Touch, iPad, Android und Nokia kostenlos erhältlich. Zudem gibt es Desktop-Versionen für Windows PC und Mac.

Im Folgenden möchte ich die Funktionen von Lync vorstellen, die mir im Alltag eines digitalen Nomaden (ich bin IT-Berater) wichtig geworden sind und außerdem einen deutlichen Mehrwert bieten im Vernetzen und Kommunizieren.

Status-Updates:

  • Transparenz in den Präsenzstatus von Freunden, Kollegen oder Kunden: Sind Sie online, offline, abwesend, beschäftigt oder möchten gerade nicht gestört werden? Diese Informationen dienen nicht nur zum Telefonieren und Instant Messaging, sondern helfen auch bei der Besuchsplanung oder Erwartungshaltung von Antwortzeiten. Habe ich im Kalender ein Meeting eingetragen, wird mein Status automatisch auf „beschäftigt“ gesetzt.
  • Status Updates: hier kann ich frei wählen, was ich als Status mitteilen möchte (aktuelles Projekt, Aufenthaltsort oder was mich gerade beschäftigt).

Telefonie:

  • Telefonieren mit integriertem Unternehmensadressbuch: Im Unternehmens-Mailserver (Exchange) kann ich Kontakte durchsuchen und stoße dabei sofort auf Kontakt und E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern. Dafür ist kein Wechsel zum privaten Adressbuch in eine separate App nötig. Die Suche durch das private Adressbuch innerhalb Lyncs ist direkt eingebaut.
  • Gebe ich meinen Kontakten eine einzige Telefonnummer von mir und kann ich dazu in Lync Weiterleitungsregeln festlegen, sodass Geschäftspartner oder Kunden nicht zwei bis drei Telefonnummern durchprobieren müssen, um mich zu erreichen. Dadurch, dass  sich in Outlook die tägliche Arbeitszeit (z.B. 9-18h) einstellen lässt, würde Lync sogar eine automatische Weiterleitung an Assistenten, Kollegen oder Chef außerhalb dieser Zeiten möglich machen. Weiterleitungen machen auch beim Einsatz eines mobilen, digitalen Anrufbeantworters Sinn, denn Lync ermöglicht das Abhören der Mailbox innerhalb der App.
  • Auch wenn die Lync Desktop-Applikation Video-Konferenzen und Telefonate mit mehreren externen Leuten (Nicht-Lync-Anwendern) zulässt, ist das mit der Lync mobile App derzeit noch nicht möglich.

Meetings:

  • Meeting-Übersicht: Es wird in einem anderen Tab nach Online- (Lync-Konferenzen) oder Offline-Meetings beziehungsweise klassische Telefon-Konferenzen gegliedert.
  • Die Teilnahme an Lync-Konferenzen gestaltet sich deren Handhabung (ein Klick, ganz ohne Einwahlnummern und Codes) ganz einfach. Die Teilnahme an einem Online Meeting erfolgt durch einen Rückruf des Lync Servers.

Instant Messaging:

  • Instant Messages sind seit Langem eine der beliebtesten mobilen Applikationen. Daher bietet Lync auch ein vollwertiges Messaging-System für den Unternehmensbereich, welches auch Chats mit mehreren Leuten gleichzeitig zulässt. Instant Messages lassen sich auch dann senden, wenn Kollegen offline sind. Und sollte man mal gerade sein Smartphone nicht griffbereit haben, werden verpasste Konversationen per Push beziehungsweise Vibration erinnert.

Weitere Features:

  • Kontaktgruppen stellen sich bei einer großen Zahl an Kontakten als hilfreich heraus (z.B. Familie, Freunde, Kollegen, Kunden)
  • Kompakte Kontaktkarten (mit Foto) im Überblick sind erreichbar durch die zentrale Suche und lassen mir die Entscheidung ob ich die Person anmailen, Chatnachricht senden oder anrufen möchte. Oft nutze ich Lync nur zum Nachschauen des Büro-Standorts bzw. Zimmer.
  • Sicherheit wird groß geschrieben durch Einsatz einer Transport Layer Security (TLS) mit dem SIP-Protokoll.
  • Server-Anbindung: Lync Mobile benötigt Kontakt zu einem Lync-Server im Unternehmen oder den Cloud-Dienst Lync Online bzw. Office365.
  • Eine simyo Mobilnummer kann in der Lync-App eingetragen werden (diese wird dann bei Anrufen nach außen angezeigt) und dennoch ist man mit Lync-App auch über andere Nummern wie der Festnetznummer erreichbar.
  • Weitere Features im Plattform-Vergleich findet man bei Technet.

Ragnar Heil arbeitet bei Microsoft Services als Senior Consultant im Bereich Business Productivity. Sein Social Stream ist hier zu finden.

 

Artikel 1: Path – Das private Netzwerk im Hosentaschenformat

 Artikel 2: Fünf unverzichtbare Android-Apps für Bürohengste

Ein Praktikum bei simyo!

28. Dezember 2011 | von

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie ein Praktikum bei simyo ist oder wie man eins bekommt? Hier ist meine „Story“:

Als Student des Studiengangs „International Marketing“ stand mir im 5. Semester ein sechs-monatiges Praktikum bevor. Die Frage war nur wo? Dann wurde ich auf simyo durch die TV-Kampagne „Die Pille fürs Handy“ aufmerksam, welche mir sofort sympathisch war. Auch einer meiner Kommilitonen empfahl mir das Unternehmen, da er schon früher Erfahrungen mit simyo gemacht hatte. Daraufhin habe ich beschlossen, mich auch dort zu bewerben.

In manchen Unternehmen gibt es oft Startschwierigkeiten bzw. Eingewöhnungszeiten, um sich an Mitarbeiter zu gewöhnen.

Und bei simyo? Fehlanzeige!

Das junge und innovative Image, welches simyo auf dem Markt hat, wird auch im Unternehmen gelebt. Nicht nur das man sich hier generell mit „Du“ anspricht, hier ist auch jeder, vom obersten Chef bis zum normalen Mitarbeiter, superfreundlich und hilfsbereit. Durch die entspannte Atmosphäre am Arbeitsplatz fühlt man sich sehr wohl und es fördert zusätzlich das produktive Arbeiten.

Das Motto „Arbeit soll Spaß machen“ wird hier erstklassig umgesetzt. :)

Was genau ich im Performance Marketing mache

Praktikant Basti bei der Arbeit


Konkret bin ich zur Unterstützung des SEO Specialist da. Im ersten Monat wurde mir die Thematik Suchmaschinenmarketing näher gebracht und Begriffe erklärt sowie verschiedene Analysetools vorgestellt. Sehr interessante Sachen, die ich auch direkt mit kleineren Aufgaben ausprobieren durfte. Nach und nach wurden Aufgaben immer komplexer und tiefgängiger, da ich mich auch besser mit der Thematik auskenne und routinierter wurde.

Insgesamt kann ich sagen, dass sich meine anfängliche Neugierde auf das Unternehmen positiv bestätigt hat. Und für alle, die vielleicht auch Lust auf ein Praktikum bei simyo bekommen haben kann ich nur raten, locker und freundlich in das Bewerbungsgespräch zu gehen. Denn aufgrund der Spezifikation auf den Online Bereich von simyo sind Noten eher zweitrangig, dafür sind aber das soziale Auftreten und der Wille zu lernen umso wichtiger. Ich kann simyo jedem der Interesse an Online-Marketing hat nur empfehlen, weil es hier wirklich Interesse am Praktikanten gibt und daran ihm etwas beizubringen.

Zusammengefasst ist simyo ein junges und innovatives Unternehmen, in dem es wirklich Spaß macht zu arbeiten und in dem es viel zu lernen gibt. Vor allem wird man auch als Praktikant ernst genommen und einen Kaffee kann sich hier, aufgrund ausführlicher Anleitung, jeder selber kochen.

Euer Basti

Meine ganz persönliche simyotour

03. November 2011 | von

Die letzte simyotour ist beendet und somit ist es an der Zeit die Erfahrungen unserer Telnehmer Revue passieren zu lassen. Den Anfang macht unser Tester Uwe Hauck, der hier von seinen Erlebnissen mit iPad2 und simyo SIM-Karte berichtet:

Für einen Blogger ist es stets ein zweischneidiges Schwert, einen Blogbeitrag über ein Produkt zu schreiben. All zu leicht setzt man sich dann dem Vorwurf aus, man würde ja nur im Auftrag des Unternehmens schreiben, dessen Produkt man beschreibt.
Insofern war für mich die simyotour auch ein Wagnis, aber eines, das ich im Nachhinein als echten Gewinn bezeichnen kann.
Ich hatte mich zunächst nur beworben, weil ich die Idee an sich schon bei der re:publica recht interessant fand und mir weder simyo noch ein iPad/Chromebook bis dahin in die Finger gelangt war. Beworben zwar für ein Chromebook fand ich aber auch die Gelegenheit sehr spannend, mal ein echtes Hands on für ein iPad2 zu bekommen, zumal ich als alter Androide ungerne über Produkte schimpfe, die ich nicht selbst getestet habe. Auch die Aussagen meines Umfeldes im Tone von ” Oh, simyo, das ist doch E-Plus Netz, na das läuft hier nicht so gut” wollte ich lieber aus erster Hand testen.

Und die erste Überraschung im direkten Vergleich, das Netz von simyo schnitt in meinem Heimatort und ganz speziell zu Hause ausgesprochen gut ab. Ich habe als Vergleichsmöglichkeit O2 und Vodafone und die Durchsatzraten waren an den meisten Einsatzorten durchaus vergleichbar.
Auch der Service inklusive der kostenlosen Apps für iPad2 und ja, auch für Android überzeugten mich ziemlich schnell.
Dann der Einsatz im Alltag. Ich muss gestehen, es ist schon sehr bequem, sich z.B. die digitale Ausgabe der ZEIT aufs iPad zu laden und dann gemütlich auf der Couch zu lesen, handlich und leise (wer schon mal Zeitung gelesen hat, während der Rest der Familie fern sieht, weiß, was ich meine).

Eines der angenehmsten Erlebnisse war der Einsatz beim Barcamp in Stuttgart. Schon auf der Fahrt nach Stuttgart konnte ich dank der guten Netzabdeckung von simyo während fast der ganzen Fahrt online bleiben (gut, Tunnels fielen aus geb ich ja zu und auch nicht überall gab es “schnelles Netz” was aber eher der Region als simyo geschuldet war) und auf dem Barcamp hielten iPad2 und simyo SIM-Karte mich den ganzen Barcampertag online im Netz und auf dem Laufenden. Einfach praktisch, wenn ich mir keine Gedanken um die Batterie oder die Verfügbarkeit des WLANs machen muss, weil ich dank simyo SIM davon unabhängig surfe.

Alles in allem ist das iPad2 wirklich das ideale Gerät fürs Couchsurfen, einfach in der Bedienung, schnell bereit und in einer Größe, die es handlich aber dennoch gut lesbar macht.
Was mich natürlich weit mehr interessiert ist, wie sich das neue Samsung Galaxy Nexus schlägt bzw. die für das nächste Jahr zu erwartende neue Version des iPad.
Ich muss sagen, das Konzept der simyotour hat mich überzeugt. Ich konnte als Blogger vier Wochen lang das Gerät und die simyo SIM-Karte testen, war völlig frei darin, was ich wo darüber berichtete und habe einen wirklich sinnvolleren Einblick in Handling des Geräts und Verfügbarkeit des Netzes bekommen, als bei einem Kurztest. Letztlich war an der ganzen Aktion wirklich nichts auszusetzen, das Team hat mich wirklich super umsorgt, wenn ich Fragen hatte, war immer jemand verfügbar und das, was auch für mich als Social Media Nutzer wichtig war, über Kanäle wie Twitter und Facebook.

Mein Fazit: Sollte es noch mal ne simyotour geben, meine Bewerbung wird wieder eingereicht.
Und wer genauer wissen will, was ich auf der Tour erlebt habe, meine Erfahrungen sind in meinem Blog unter http://www.livingthefuture.de dokumentiert.

Mein Erfahrungsbericht zum Palm Pre

28. Oktober 2009 | von

simyo hat kürzlich auf der simyoDE Facebook Fanpage dazu aufgerufen, Feedback zum neuen Palm Pre zu geben. Ich bin der Aufforderung mal nachgekommen und habe einen Erfahrungsbericht zum Palm Pre verfasst.

Palm meldet sich mit dem lange erwarteten Palm Pre auf dem Markt zurück. Lange Zeit war es eher ruhig um das Unternehmen mit den altehrwürdigen PalmOS. Das Palm Pre setzt mit dem neuen Betriebssystem WebOS auf alte Stärken wie Kontakte organisieren sowie Zeitabläufe und Termine planen. Zusätzlich will Palm mit dem Pre auch die mobilen Surfer für sich gewinnen, die bisher doch eher dem iPhone zugeneigt waren. Doch was bringt das Palm Pre gegen das iPhone in die Waage? Ich habe das Gerät mit meiner simyo-Karte getestet:

Palm Pre

Palm Pre

Verarbeitung
Leider hat das nunmehr in Deutschland erschienene Gerät nach wie vor die eher scharfen Kanten. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik und mit seiner Glare-Optik eher kratzeranfällig. Beim Abnehmen der Rückseite habe ich jedes Mal Angst, etwas kaputt zu machen. Der Slider ist eher schwergängig, was ich bei dauerhaftem Gebrauch aber eher als Vorteil einstufen würde. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand, ebenso überzeugt mich die Tastatur. Die Tasten sind auch für eher große Finger geeignet. Dafür gibt es einen klaren Pluspunkt. Insgesamt ist die Verarbeitung des Gehäuses noch verbesserungswürdig – das gab es bei anderen Herstellern aber auch schon in wesentlich schlechter.

Akku
Nach so kurzer Nutzung des Palm Pre, lässt sich natürlich wenig über die langfristigen Qualitäten des Akkus sagen. Bisher habe ich stets Dienste wie GPS, Ortung und Co laufen lassen. Die Laufzeit des Akkus bei normaler Nutzung (ca. 1,5 Stunden surfen täglich, Mailabruf alle 30 Minuten) liegt bei etwa 2 Tagen. Ich bin aber recht zuversichtlich, dass der Akku seine volle Leistung noch entfalten wird und die Laufzeit dann bei mindestens 3 Tagen liegen wird. Das wäre dann für ein Businesshandy auch angemessen.

WebOS
Das Betriebssystem des Palm Pre gefällt mir optisch wirklich gut und steht dem des iPhone nicht nach. Am Anfang hat mir ein wenig die Intuitivität gefehlt, aber nach einer kurzen Lernphase läuft alles wie geschmiert. Leider ist die Performance aktuell noch so, dass man bei längeren Listen im App-Katalog noch ein leichtes Ruckeln bemerkt. Diese kleinen Mängel sollen mit einem der folgenden Firmware-Updates behoben werden und die Performance dann einen neuen Schub erhalten. Ich bin schon gespannt darauf, wie sich dann die bereits jetzt sehr angenehme Gestensteuerung anfühlt. Ein großer Vorteil des Pre ist, dass mehrere Anwendungen parallel laufen können. Sobald man in einem geöffneten Programm die Mitteltaste drückt, verschwindet das Programm im Hintergrund, wird dort aber weiter ausgeführt. Das ist sehr praktisch wenn man beim surfen mal eben eine Mail schreiben will ohne den Browser komplett zu schließen.

Anwendungen
Aktuell steht Palm mit den für das Pre verfügbaren Anwendungen natürlich klar hinter dem App-Store von Apple für das iPhone zurück. Es ist aber damit zu rechnen, dass innerhalb kurzer Zeit eine Fülle an neuen Apps für das Pre verfügbar sein wird – zumal die Hürden hier nicht so groß sind wie z.B. beim iPhone. Ein Gerät das noch völlig neu am Markt ist, darf hier ruhig ein wenig Zeit beanspruchen ;)

Surfen
Das Palm Pre kommt mit äußerst flottem Browser daher, der Internet-Junkies Freude bereiten wird. Internetseiten kann man sich z.B. mit dem Datenturbo HSDPA oder per WLAN-Zugang aufrufen. Erfreulicherweise gab es bei meinen Tests auch mit YouTube-Videos keinerlei Probleme. Um einen besseren Überblick zu haben, unterstützt das Gerät natürlich auch das Surfen im Querformat. Leider gibt es beim Pre keine virtuelle Tastatur, so dass man das Gerät für die Eingabe einer Webadresse wieder in das Hochformat drehen muss.

Mail
Es lassen sich fix Adressen z.B. auch von Freemailern wie Yahoo, Web.de oder Googlemail einrichten. Passend für ein Businesshandy ist natürlich auch die Möglichkeit der Einrichtung eines MS Exchange-Servers an Bord. Der Mailempfang beim Palm Pre ist wirklich klasse gelöst. Sobald eine neue Mail (gilt übrigens auch für SMS) eintrifft, erscheint unten rechts im Display ein Briefumschlag. Durch leichtes Berühren bekommt man den Header der Mail angezeigt. Ein Klick öffnet den Posteingang des Pre, in dem man Mails und SMS findet. An dem Punkt spielt das Gerät seinen Vorteil einer physikalisch vorhandenen Tastatur aus, mit der sich die Mails überraschend leichtgängig bearbeiten und beantworten lassen.

Multimedia
Die eingebaute Kamera des Pre schießt Bilder mit 3 Megapixeln Auflösung. Ein LED-Blitz ist vorhanden, Videoaufzeichnung hingegen leider nicht möglich. Die Bilder sind meiner Ansicht nach ganz leicht am Rauschen, was dem ungeübten Auge aber nicht weiter auffällt. Der Player spielt WMV-Dateien und alle gängigen Audio-Formate ab – aber keine DRM-geschützten Medien.

Fazit
Um unterwegs unbeschwert Mailen und Surfen zu können, ist das Palm Pre das ideale Gerät. Die echte Tastatur und die toll gelöste Gestensteuerung faszinieren direkt bei der ersten Nutzung. Das Betriebssystem ist leider noch etwas behäbig, das wird sich aber mit den nächsten Updates ändern.
Als direkten Konkurrenten zum iPhone würde meine Wahl wieder auf das Palm Pre fallen.

Author
Jens Klöntrup

Die Eigendynamik vom Zukunftsprojekt MOCOM2020

14. Oktober 2009 | von

Gastbeitrag von Monty Metzger
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Die Zukunft zu entdecken, zu erfinden und zu entwickelt fasziniert Menschen auf der ganzen Welt. Die mobile Kommunikation und die mobilen Medien spielen für die Zukunft der kommenden Dekade eine wesentliche Rolle und prägen die Industriestaaten wie auch die Entwicklungsländer. 

Mocom 2020 ist ein offener Think Tank zur Entwicklung einer Vision für diese “mobile” Zukunft. Seit Start des Projektes haben sich zahlreiche Personen in Europa, USA und Asien an der Visualisierung dieser Zukunftsvision beteiligt.  Das Crowdsourcing-Projekt hat eine Eigendynamik entwickelt und hat durch das Engagement der Experten bereits zu handfesten Ergebnissen geführt. 

Die Community Webseite www.mocom2020.com und die Nutzung der Social Media Kanäle stellt die Grundlage der Diskussion über Trends und Zukunftsthemen dar. Das Buch “Mobile Future @mocom2020″ zeigt die Hintergründe und Details der Forschungsarbeit auf. Und die selbst produzierten Videos wurden bereits über 250.000 mal angeschaut. 

Besonders beeindruckend zeigt sich die Eigendynamik des Projektes auf der Platform DotSub, auf der Internetnutzer Videos in andere Sprachen mit Untertiteln übersetzen können. So wurde das Mocom2020 Vision Video innerhalb weniger Wochen in acht Sprachen übersetzt, u.a. Chinesisch, Koreanisch und Urdu.

Die enge und inspirierende Zusammenarbeit mit dem Team von simyo hat das Projekt nicht nur inhaltlich sondern auch konzeptionell maßgeblich beeinflusst. Die gemeinsame Motivation für das Zukunftsprojekt war es, mit Leidenschaft, Visionskraft aber auch Wirtschaftlichkeit an die Trends und Themen der kommenden Jahre heranzugehen und diese öffentlich zur Diskussion zu stellen. Die Herausforderung lag darin, die komplexen Themen in eindeutige Medienformate, wie zum Beispiel der Videos, und verständlich darzustellen. Diese ungewöhnliche Aufbereitung und Offenheit führte nicht nur zu Aufmerksamkeit bei Führungskräften und Experten sondern auch bei Medien undden Konsumenten, die mitmachen.

Rückblickend auf die erste Phase des Mocom2020 Projektes erklärt das “Making of” Video die Hintergründe, die Experten-Meinungen und die Reaktionen des innovativen Projektes. Unser gemeinsames Projekt mit simyo zeigt eine mögliche Zukunft der Mobile Kommunikation auf, entscheidend wird allerdings sein was wir, Du, Ihr aus den heutigen Chancen machen und welche Trends aus der kleinen Nische zur relevanten Masse heranwachsen.

MOCOM2020 auf YouTube

Zum 4. Geburtstag eine Tortenschlacht

03. Juni 2009 | von

André Eislebe hat uns simyos ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht:
die Offlinisierung unseres online Visuals: also eine Geburtstagstorte.

André von Digitise mit simyo Torte

André von Digitise mit simyo Torte

Mmmmmmmmmmmmmmmhhhhhm… So lässt sich der 4. Geburtstag richtig gut und extrem kalorisch feiern ;)

Und vielen Dank an André und sein Team von Digitise!

 Nachtrag: nach kurzer Zeit und mit satten, glänzenden Bäuchen….:

iPhone mit Prepaid-Daten

31. März 2009 | von

(von Dietrich Niederlintner, Kunde simyo GmbH)

Früher war es einmal ganz normal, einen Laufzeitvertrag zu haben. Doch heute gibt es immer weniger Gründe, einen solchen abzuschließen. Einer der wenigen ist, dass es bis vor Kurzem praktisch unmöglich war, Daten zu einem vernünftigen Preis zu einer Prepaid-Karte hinzuzubuchen. Wohingegen günstige Prepaid-Sprach-Minutenpreise von 9 ct längst nichts Ungewöhnliches mehr sind.

Ich selber habe vor wenigen Monaten in Prag ganz legal in einem Vodafone-Laden ein Apple iPhone 3G für etwa €500 erstanden. Das wären bei 24-monatiger Nutzung rechnerisch etwa €21 pro Monat. Das iPhone wird u. a. in Tschechien standardmäßig ohne jegliche Netzsperre und ohne Vertrag verkauft und kann daher problemlos mit jeder beliebigen Karte verwendet werden. Bisher habe ich das Gerät mit einer Prepaid-Karte (ohne Daten-Tarif) von Callmobile betrieben.

Nun stand also der Wechsel (inkl. Rufnummernmitnahme) zu simyo an, um endlich das Smartphone mobil im Internet bewegen zu können, so wie es gedacht ist. Ähnliche Details betreffen im Grunde nicht nur iPhone-Nutzer, sondern alle mobilen Geräte, seien es nun Nokia-, HTC- oder Samsung-Smartphones. Und auch bei Notebooks (mit UMTS-Stick) will man sich vielleicht nicht mit einer Unterschrift auf 2 Jahre und hunderte Euro binden. Hier trotzdem mal ein Vergleich der Vor- und Nachteile am Beispiel eines iPhone-Laufzeitvertrags.

Der Vergleich:
– simyo Einheitstarif plus 1GB Daten
– T-Mobile Complete 240 für €69,95 im Monat mit 240 Inklusiv-Minuten und 150 -SMS. Dies wäre im Beispiel-Fall der günstigste Complete-Tarif.

Hier kann leider mangels Vergleichbarkeit nicht jedes Detail enthalten sein. Bei beiden Anbietern gibt es zusätzlich noch einige Pros und Contras. Außerdem ist natürlich jedes Telefonierverhalten anders. Aber ein paar Ideen bekommt man durch die Aufstellung sicherlich.
Und egal wie man es dreht und wendet, das Daten-Paket für €9,90 ist der Knüller verglichen mit WLAN-Hotspot-Preisen, die sich oftmals in der Größenordnung von €5 pro Stunde bewegen. Nun kann es endlich los gehen und sämtliche Geräte, die man so mit sich herum trägt, können überall online gehen. Wenn es sein muss auch mit mehreren SIM-Karten. Allerdings darf man nicht vergessen, die Megabyte-Uhr im Blick zu halten. Denn wird bei simyo das 1 GB überschritten, wechselt der Tarif automatisch wieder in die Megabyte-weise-Abrechnung (zu 24 ct je MB) und somit muss man manuell ein neues GB buchen.