Archiv für Februar 2012

Evernote, Dropbox und Doodle: Praktische Helfer und Zeitsparer

22. Februar 2012 | von

166 Minuten! So lange tippen Smartphone-Fans täglich auf ihrem iPhone, Galaxy, Lumia und Co.  Diese Zahl der Marktforscher von Flurry finde ich an sich schon erstaunlich. Was aber noch viel spannender ist: Telefonate oder SMS sind in diesen fast drei Stunden noch gar nicht dabei! Nein, die 166 Minuten berechnen sich aus 94 Minuten App-Nutzung und 72 Minuten mobilem Browsing.

Wie lange und oft ich täglich zu meinem Handy greife? Keine Ahnung. Ich weiß aber, dass mein Smartphone meine Arbeit und auch Freizeit ganz schön auf den Kopf gestellt hat – im positiven Sinn. Dazu zählen auch einige Apps, die ich ungern missen möchte. Sie helfen mir, mich besser zu organisieren, den Überblick zu behalten, Termine und Reisen zu planen. Mein ganzer Tag ist irgendwie Smartphone-bestimmt und ein ganzes Stück komfortabler als früher.

Zu meinen Lieblings-Apps für den Beruf gehört Evernote. Mit ihr kann ich alle Notizen, Bilder, Adressen oder Termine speichern, kategorisieren, suchen oder löschen. Bunte Klebezettel gibt es in meinem Büro seit Evernote kaum noch. Das ist nicht nur gut für die Ordnung, sondern auch für die Umwelt. Nicht zu vergessen Wunderlist. Diese App hilft bei der simplen Verwaltung von Aufgaben. Ich mag auch Oberfläche und Bedienung, kein unnötiger Schnickschnack. Über das Eingabefeld lassen sich alle To-Dos mit Fälligkeitsdatum angeben – echt praktisch. Deshalb teste ich  jetzt auch mal Wunderkit. Mit dieser App soll man gemeinsame Projekte schneller und effizienter bearbeiten können. Ähnlich wie bei Twitter bekommen Wunderkit-Nutzer ein Profil, dem andere folgen können. Außerdem kann ich Kollegen einladen, um ein gemeinsames Projekt zu bearbeiten. Mal schauen, ob und wie es sich im Alltag bewährt.

Sehr praktisch ist auch MyCal: Diese App kostet nichts, und ich habe einen schönen, wirklich persönlichen Terminplan. Ich mag aber auch die Dropbox. Mit dieser App kann ich Dateien jeder Art in einen virtuellen Ordner im Internet verschieben. Auch die Synchronisierung von Informationen auf mehreren Rechnern und der Austausch mit Kollegen sind absolut unkompliziert. Mit der Dropbox ist es nicht mehr so schlimm, wenn ein USB-Stick oder eine externe Festplatte fehlen. Bei Übersetzungen gibt es für mich kein besseres Tool – egal ob am PC oder unterwegs – als Leo. Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich das letzte Mal in ein richtiges Wörterbuch geschaut habe… Leo gibt es übrigens schon lange nicht mehr nur für Englisch-Vokabeln. Auch Chinesisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch sind dabei. Und bei ganzen Sätzen lohnt sich ein Blick in die Gratis-App Linguee.

Für Terminabsprachen gibt es im App-Zeitalter glücklicherweise Doodle. Endlich muss ich keine Mails mehr hin- und herschicken, telefonieren oder nachfragen, um zu erfahren, wer wann Zeit hat oder auch nicht. Bis zu zehn Millionen Menschen nutzen Doodle mittlerweile weltweit – darunter auch meine Freunde, Kollegen und ich. Die Abstimmung eines Termins findet online und ohne Registrierung statt. Sehr praktisch! Geht es dann zum Termin oder Abendessen, rufe ich mir Mytaxi auf. Diese App bestimmt via GPS meinen Aufenthaltsort, zeigt an, welche Taxen in der Nähe sind und lässt sie per Fingertipp anrücken. Zusätzlich gibt es ein Bild des Fahrers und sogar Bewertungen früherer Reisender. Dieser Service funktioniert bereits in über 30 Städten. Für Geschäftsreisen, Kundenmeetings oder Städtetrips möchte ich zudem nicht auf die Apps von Deutscher Bahn (DB), Lufthansa und Air Berlin verzichten.

Aber auch Soziale Netzwerke gehören natürlich dazu. Mein Favorit ist LinkedIn, da diese Plattform mehr auf geschäftliche Belange und Kontakte ausgerichtet ist als Facebook. Da ich auch mobil auf dem Laufenden bleiben möchte, gehört die LinkedIn-App auf mein Smartphone. Richtig klasse finde ich außerdem Flipboard. Hier verschmelzen die Leseempfehlungen von Facebook-, Twitter- oder LinkedIn-Kontakten, Blogposts und Interseiten, und ich erhalte mein eigenes kleines Magazin. Eine persönliche Zeitschrift auf dem Smartphone mit Artikeln und Informationen, die mich auch wirklich interessieren. Zähle ich zu all diesen Apps auch noch die vielen Telefonate, SMS und E-Mails, für die ich mein Smartphone nutze, muss ich gestehen: Ohne Handy wäre ich mittlerweile ziemlich aufgeschmissen!

Neues simyo Mobilportal für Handys und Smartphones

08. Februar 2012 | von

“Mehr simyo mobil – und einfach muss es sein”, das war die Devise, nach der wir uns kritisch unser bisheriges Mobilportal angesehen hatten. Funktionen wie Nachrichten, Wettervorhersage, Horoskope oder auch Klingeltöne brauchen wir unseren Kunden schon lange nicht mehr im Rahmen eines simyo Portals anzubieten – unsere Überzeugung: simyo Nutzer sind smart genug, derlei Informationen selbstständig im mobilen Internet zu finden. Daher fokussierten wir uns bei der Überarbeitung der mobilen Seite auf das, was wir am besten können: Service für unsere Kundschaft!

 

 

Das neue Portal erscheint seit gestern übersichtlich und im typischen simyo Orange und bietet die wichtigsten Funktionen mit wenigen Klicks. Und das nicht nur auf Smartphones (hier kommen ohnehin oft unsere “Mein simyo” Apps zum Einsatz), sondern auf nahezu jedem Handy mit Internetzugang.

Zu erreichen ist die Seite weiterhin unter http://m.simyo.de.

Einfach über die sichere Verbindung einloggen, und schon kann man mit wenigen Klicks sein Prepaid Guthaben aufladen, oder auf die bequeme automatische Aufladung umstellen. Zudem kann man nun alle Flats auch mobil buchen (an der Buchung der neuen Smartphone Pakete arbeiten wir zurzeit!). Und wie gewohnt kann man auch mobil seine Rechnungen und Verbindungsdaten ansehen – smart: Ein Klick auf eine Nummer in der Verbindungsliste bietet den direkten Anruf dieses Kontaktes an!

Ein weiteres Feature ist, dass man im Mobilportal jederzeit direkt Freunde werben und so leicht Bonusguthaben (zurzeit 10 Euro) verdienen kann – einfach mal ausprobieren!

Neu ist auch die Möglichkeit, erstmalig eine SIM-Karte mobil vom Handy aus bestellen zu können:

Wer noch nicht Kunde ist, kann über dem Login auf m.simyo.de eine Bestellung starten, muss nur noch seine Adresse eingeben, der AGB zustimmen und auf “Bestellen” klicken. Sobald der einmalige Betrag für die SIM-Karte überwiesen ist, ist diese auch schon auf dem Weg.

In den nächsten Wochen und Monaten arbeiten wir an der stetigen Weiterentwicklung des Mobilportals. Wie immer sind wir bei simyo daran interessiert, welche Wünsche und Vorschläge unsere Kunden zum Thema haben. Welche Funktionen dürfen nicht fehlen? Was sollte weiter verbessert werden? Vorschläge gerne an tour@simyo.de.

 

 

Mobiler Leben mit Microsoft Lync

02. Februar 2012 | von

Im heutigen Beitrag zu unserer App-Reihe meldet sich Ragnar Heil zu Wort, seines Zeichens Senior Consultant bei Microsoft Services. Dazu passend stellt er Euch die mobile Lync-App von Microsoft vor. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

 

Dieser Blogartikel beschreibt die neue mobile Lync-App von Microsoft, die mobile Kommunikation (Telefonie, Konferenzen, Instant Messaging, Kontaktsuche, Status Updates) sowohl vereinfacht als auch professionalisiert.

Lync Mobile ist für WindowsPhone, iPhone/iPod Touch, iPad, Android und Nokia kostenlos erhältlich. Zudem gibt es Desktop-Versionen für Windows PC und Mac.

Im Folgenden möchte ich die Funktionen von Lync vorstellen, die mir im Alltag eines digitalen Nomaden (ich bin IT-Berater) wichtig geworden sind und außerdem einen deutlichen Mehrwert bieten im Vernetzen und Kommunizieren.

Status-Updates:

  • Transparenz in den Präsenzstatus von Freunden, Kollegen oder Kunden: Sind Sie online, offline, abwesend, beschäftigt oder möchten gerade nicht gestört werden? Diese Informationen dienen nicht nur zum Telefonieren und Instant Messaging, sondern helfen auch bei der Besuchsplanung oder Erwartungshaltung von Antwortzeiten. Habe ich im Kalender ein Meeting eingetragen, wird mein Status automatisch auf „beschäftigt“ gesetzt.
  • Status Updates: hier kann ich frei wählen, was ich als Status mitteilen möchte (aktuelles Projekt, Aufenthaltsort oder was mich gerade beschäftigt).

Telefonie:

  • Telefonieren mit integriertem Unternehmensadressbuch: Im Unternehmens-Mailserver (Exchange) kann ich Kontakte durchsuchen und stoße dabei sofort auf Kontakt und E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern. Dafür ist kein Wechsel zum privaten Adressbuch in eine separate App nötig. Die Suche durch das private Adressbuch innerhalb Lyncs ist direkt eingebaut.
  • Gebe ich meinen Kontakten eine einzige Telefonnummer von mir und kann ich dazu in Lync Weiterleitungsregeln festlegen, sodass Geschäftspartner oder Kunden nicht zwei bis drei Telefonnummern durchprobieren müssen, um mich zu erreichen. Dadurch, dass  sich in Outlook die tägliche Arbeitszeit (z.B. 9-18h) einstellen lässt, würde Lync sogar eine automatische Weiterleitung an Assistenten, Kollegen oder Chef außerhalb dieser Zeiten möglich machen. Weiterleitungen machen auch beim Einsatz eines mobilen, digitalen Anrufbeantworters Sinn, denn Lync ermöglicht das Abhören der Mailbox innerhalb der App.
  • Auch wenn die Lync Desktop-Applikation Video-Konferenzen und Telefonate mit mehreren externen Leuten (Nicht-Lync-Anwendern) zulässt, ist das mit der Lync mobile App derzeit noch nicht möglich.

Meetings:

  • Meeting-Übersicht: Es wird in einem anderen Tab nach Online- (Lync-Konferenzen) oder Offline-Meetings beziehungsweise klassische Telefon-Konferenzen gegliedert.
  • Die Teilnahme an Lync-Konferenzen gestaltet sich deren Handhabung (ein Klick, ganz ohne Einwahlnummern und Codes) ganz einfach. Die Teilnahme an einem Online Meeting erfolgt durch einen Rückruf des Lync Servers.

Instant Messaging:

  • Instant Messages sind seit Langem eine der beliebtesten mobilen Applikationen. Daher bietet Lync auch ein vollwertiges Messaging-System für den Unternehmensbereich, welches auch Chats mit mehreren Leuten gleichzeitig zulässt. Instant Messages lassen sich auch dann senden, wenn Kollegen offline sind. Und sollte man mal gerade sein Smartphone nicht griffbereit haben, werden verpasste Konversationen per Push beziehungsweise Vibration erinnert.

Weitere Features:

  • Kontaktgruppen stellen sich bei einer großen Zahl an Kontakten als hilfreich heraus (z.B. Familie, Freunde, Kollegen, Kunden)
  • Kompakte Kontaktkarten (mit Foto) im Überblick sind erreichbar durch die zentrale Suche und lassen mir die Entscheidung ob ich die Person anmailen, Chatnachricht senden oder anrufen möchte. Oft nutze ich Lync nur zum Nachschauen des Büro-Standorts bzw. Zimmer.
  • Sicherheit wird groß geschrieben durch Einsatz einer Transport Layer Security (TLS) mit dem SIP-Protokoll.
  • Server-Anbindung: Lync Mobile benötigt Kontakt zu einem Lync-Server im Unternehmen oder den Cloud-Dienst Lync Online bzw. Office365.
  • Eine simyo Mobilnummer kann in der Lync-App eingetragen werden (diese wird dann bei Anrufen nach außen angezeigt) und dennoch ist man mit Lync-App auch über andere Nummern wie der Festnetznummer erreichbar.
  • Weitere Features im Plattform-Vergleich findet man bei Technet.

Ragnar Heil arbeitet bei Microsoft Services als Senior Consultant im Bereich Business Productivity. Sein Social Stream ist hier zu finden.

 

Artikel 1: Path – Das private Netzwerk im Hosentaschenformat

 Artikel 2: Fünf unverzichtbare Android-Apps für Bürohengste

Weihnachten ist doch gerade erst vorbei – jetzt gibt´s bei simyo Pakete?

01. Februar 2012 | von

Seit heute gibt´s bei uns ein neues Angebot: Das simyo Paket 200. Das ist aber noch nicht alles, denn ab dem 1.3. haben wir auch noch die kleinere Version für Euch in petto. Und was können die Pakete, die wir für Euch geschnürt haben? Beim Paket 200 sind – wie der Name schon sagt – 200 SMS, 200 Freiminuten in alle deutschen Netze und eine Internetflat mit 500 MB Highspeed-Volumen enthalten. Der Preis dafür liegt bei 16,90 Euro für 30 Tage.

Und für alle, die weniger im Monat verbrauchen wird es ab dem 1.3.2012 auch noch das kleinere Paket 100 geben.  Hier stehen Euch dann 100 SMS, 100 Freiminuten und eine Internetflat mit 200 MB Highspeed-Volumen zur Verfügung.

Selbst wenn die Freiminuten oder SMS mal nicht reichen, fallen lediglich 9 Cent / Minute oder SMS an. Für die Nutzung des mobilen Internets fallen gar keine weiteren Kosten an, da nach Verbrauch des Inklusivvolumens mit GPRS Geschwindigkeit weitergesurft werden kann.

simyo Paket 200

Einige werden sich sicherlich fragen: Warum gibt es jetzt noch Pakete bei simyo? Die Antwort ist einfach: Die Pakete richten sich an den wachsenden Teil der Smartphone-User, die eine günstige Rundumlösung zum kleinen Preis haben wollen. Die meisten von Euch sind bereits mobil im Netz, immer mehr probieren es jeden Monat aus. Jetzt ist ein Smartphone natürlich nicht nur smart, sondern auch noch ein Phone. Daher war es uns wichtig, neben den „puren“ Flats fürs mobile Surfen auch Komplettpakete für die schlauen Telefone anzubieten.

Die Grundidee dahinter: Buche ein Paket in der passenden Größe und Dein Smartphone ist für 30 Tage versorgt. Wer mit den Minuten und SMS auskommt, würde mit dem großen Paket für seine Smartphone-Nutzung im ganzen Jahr gerade einmal 202,80 Euro bezahlen. Das ist eine Summe, die bei manchen Verträgen nach zwei oder drei Monaten zusammenkommt. Mehr Highspeed-Datenvolumen ist da oft auch nicht dabei.

Nachfolgend möchte ich noch ein paar Fragen beantworten, die seit Ankündigung der Pakete an uns gestellt wurden:

Sind die Pakete mit den Tarifoptionen kombinierbar?
Nein, dies ist nicht möglich. Ihr müsst die Option zuerst kündigen und sobald Euch die Meldung via SMS und E-Mail erreicht, dass sie deaktiviert ist, kann das Paket gebucht werden.

Wie kann ich das Paket buchen?
Derzeit ist es über die 1155 und die simyo.de buchbar. Die Möglichkeit der Buchung über die „Mein simyo“ App und das Mobilportal folgt noch.

Werden die Kosten für das Tarifpaket auf den Kostenstopp angerechnet?
Nein, der Paketpreis fällt nicht in den 39,00 Euro Kostenstopp. Nach Verbrauch des Inklusivvolumens habt Ihr für den Rest des Abrechnungsmonats Sicherheit des Kostenstopps bei 39 Euro.

Gelten die Freiminuten und Frei-SMS in alle Netze?
Ja, Ihr könnt sie innerhalb aller deutschen Netze verbrauchen.

Muss das Paket jeden Monat neu gebucht werden?
Bei ausreichend Guthaben auf dem Konto verlängert sich das Paket automatisch. Bei Bedarf kann es monatlich gekündigt werden.

Werde ich informiert, wenn das Inklusivvolumen verbraucht ist?
Sobald die 200 SMS und 200 Minuten verbraucht sind informieren wir Euch via SMS.

Kann ich irgendwo den aktuellen Verbrauch einsehen?
Ihr könnt jederzeit kostenlos und bequem über die Kurzwahl 1155 den aktuellen Verbrauch des Inklusivvolumens abfragen.

Habt ihr noch weitere Fragen zu unseren neuen Paketen? Habt ihr es bereits gebucht?