Archiv für Oktober 2008

Gut ankommen mit simyo

30. Oktober 2008 | von Torben Blümlein

Mobile Navigation ist mittlerweile ein alter Hut. Wer heutzutage auf bundesdeutschen Straßen unterwegs ist, dem fällt – vor allem in der dunklen Jahreszeit – der große Anteil von PKW auf, bei denen ein Navigationsgerät prominent an der Frontscheibe befestigt ist.

Ich gebe zu, dass ich diese Navigationssysteme bis vor knapp 2 Jahren für eine nette Spielerei hielt. Wozu gibt es schließlich Straßenschilder? Wofür hat mir die Evolution einen ausgeprägten Orientierungssinn mitgegeben? Ein Navi in meinem Kfz? Schnick-Schnack! Angeber-Kram!

Allerdings zog ich zu dieser Zeit um – vom verkehrstechnisch eher beschaulichen Norddeutschland (wo man die Anzahl der Autobahnen locker an einer Hand abzählen konnte) ins Rhein-Ruhr-Gebiet. Hier erwartete mich nicht nur eine große Zahl von Verkehrswegen, sondern auch eine bis dato nicht gekannte Verkehrsdichte. Ich lernte also schnell, dass es für den schnellsten Weg von Punkt A zu Punkt B immer mindestens eine Alternative gibt und die Hälfte der Strecken durch Staus lahmgelegt sind – jetzt war nur noch herauszufinden, um welche 50 % es sich handelte. Also musste ein Navi her!

Ö-Navi-Karte

Ö-Navi-Karte

Die Suche nach einer passenden Hardware war allerdings ernüchternd. Zahlreiche Geräte buhlten um meine Kaufentscheidung – mit Argumenten wie “Widescreen-Display”, “POI-Guide”, “Sprühwassergeschützt” oder “Bluetooth-Freisprecheinrichtung”. Reizüberflutet brach ich den Entscheidungsprozess ab – und das Warten hat sich gelohnt: Denn seit mittlerweile 18 Monaten weist mir mein Mobiltelefon den Weg – mit der kostenlosen Online-Navigation von Ö-Navi. Dazu benötigte ich lediglich einen GPS-Empfänger (ab ca. EUR 50,–), der meinem Mobiltelefon via Bluetooth in regelmäßigen Abständen Längen- und Breitengrad übermittelt. Die dazugehörigen Wegepunkte lädt die Ö-Navi-Software über das mobile Internet herunter – was mit einer simyo-SIM-Karte lediglich wenige Cent pro Strecke kostet. Außerdem bietet das Ö-Navi neben einem TMC-Stauwarnsystem auch die Ansage von Straßennamen – Features, die sog. Offline-Navis oftmals nicht beherrschen.

Auf dem Handydisplay kann man zwischen einer Pfeil- und einer Kartendarstellung wählen. Mir persönlich reicht in den meisten Fällen die akustische Wegbeschreibung – so bleibt mein Blick dort, wo er hingehört – auf der Straße!

Abschließend noch ein Artikel auf teltarif.de zu diesem Thema:
Drei kostenlose Navigationsdienste fürs Handy im Test

Corporate Responsibility

30. Oktober 2008 | von simyo Team

Knapp dreieinhalb Jahre nach Start haben wir gestern endlich ein Thema in Angriff genommen, welches uns allen im Management extrem wichtig ist, aber für das bislang keine Zeit war: simyo sollte auch soziale Verantwortung übernehmen. Deshalb sind Rolf, Thomas, Andy und ich für einen Tag nach Hamburg gefahren, wo wir Ute und Bodo von reset.to getroffen haben. Die Fragestellung war: Wie kann sich simyo nachhaltig sozial engagieren und dabei als Marke bei einem Projekt Gutes tun, welches auch wirklich zu uns passt und bei dem wir auch das Team und die Kunden einbinden können.

Mit reset.to (www.reset.to) haben wir nun endlich einen Partner ausgemacht, mit dem es einen wirklich guten Fit gibt. Die Online Plattform, die bereits eine Auszeichnung der UNESCO für Bildung und nachhaltige Entwicklung erhalten hat, ist eine der führenden offenen Plattformen für nachhaltige Projekte in den Bereichen Umwelt und Humanität und will informieren, helfen Ressourcen richtig zu allokieren und gleichzeitig mit ausgesuchten Projekten auch in die Umsetzung gehen. Mit simyo wollen wir die gute Idee der Plattform als eines und ein oder mehrere Projekte konkret unterstützen. Ich dachte, wir fragen mal unsere Blogleser, wie ihr das seht. Welche nachhaltigen Projekte würden zu simyo passen? Ich freue mich auf eure Meinungen.

Wer ist eigentlich der Typ mit dem Halstuch?

29. Oktober 2008 | von Thomas Neugebauer

Da ich der zahlreichen Anfragen nicht mehr Herr werde, hier nun für alle Teil 1 der erschütternden Story unserer Werbelegende “Dan Williams”:

Dan, Chief Executive Officer (CEO) bei simyo Industries, gebürtig 1949 als Sohn des Staubsaugervertreters Mike und der Schulsekretärin Hannah in Santa Monica. Nach dem High School Abschluss in seinem Geburtsort legte er ein wildes und experimentierfreudiges Jahr in Hippiekreisen an einem nicht näher bekannten Ort auf der Halbinsel Baja California ein. Dort lernte er die Nachoverkäuferin Esmeralda kennen, die ihm schamlos den Kopf verdrehte und ihm dann nach nur einer Nacht voller verlogener Liebesschwüre das Eheversprechen abrang, nur, um die amerikanische Staatsbürgerschaft zu bekommen. Die Ehe, das kann sich jeder denken, hielt nicht lange. Schon nach sechs Monaten ließ Esmeralda Dan sitzen und machte sich mit Frank, einem schmierigen Vorstadtgärtner, aus dem Staub.
Nach dieser nicht eben glücklichen Liaison schwor Dan jeglichem Alkoholgenuss und auch sonst sämtlichen Rauschmitteln ab und hat seither keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt (das hätte wohl jeder von uns getan). Stattdessen trat er ins Reich der Wissenschaft ein…to be continued, gerne auch durch Euch…

Wie schädlich ist der Funkmast neben meinem Haus?

27. Oktober 2008 | von Klaus Becker

Diese Frage habe ich vor Kurzem von einer Bekannten gestellt bekommen. Und stimmt, ich wohne schon seit 8 Jahren direkt neben einem Funkmast und mache schon seit 1997 Mobilfunk aber so richtig erklären konnte ich das bisher auch nicht. Um diese Frage richtig zu beantworten gibt es bei der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de die richtige Hilfe.


Von Seiten der Bundesnetzagentur muss entsprechend der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) eine Standortbescheinigung für eine beantragte ortsfeste (Mobil-)Funkanlage erteilt werden, wenn von der betreffenden Anlage die in Deutschland geltenden Personenschutzgrenzwerte eingehalten werden sollen.
Die Festlegung des Sicherheitsabstandes erfolgt im Rahmen des Standortverfahrens in der Regel rechnerisch. Dabei wird von der maximal möglichen Anlagenauslastung ausgegangen.
Grundlage für die Festlegung der einzuhaltenden Sicherheitsabstände, die Bestandteil der Standortbescheinigung sind, sind u.a.
- die Feldstärken der beantragten ortsfesten Funkanlage,
- die Feldstärken der Funkanlagen, die sich ggf. ebenfalls an dem zu bewertenden Standort befinden und
- die relevanten Feldstärken von umliegenden ortsfesten Funkanlagen
Will man also mal genau wissen, wie das direkt vor Ort ist kann man sich mit Namen, Anschrift, Position des Funkmastes und was man sonst noch so wissen will an die Bundesnetzagentur richten und man erhält wie in meinem Falle sicher eine Antwort. Ich habe nun eine 6 seitige Standortbescheinigung, weiß welche Mobilfunkanbieter alle an diesem Mast hängen und wie die aktuellen Strahlenwerte direkt sind.
Ich behaupte ja nicht das die Strahlung ungefährlich ist aber in meinem Falle entspricht sie den gesetzlichen Bestimmungen und ich denke das ein Gesicht vor der Mikrowelle um zu schauen ob das Essen fertig wird sicher auch nicht so ganz ohne ist.
Ich telefoniere also munter weiter, fühle mich immer noch gesund, meine Blumen blühen und auch die Kartoffelernte im letzten Jahr war gut :-)

simyo Welt, ein großes Labor? Sichtweise eines ehemaligen Studenten.

27. Oktober 2008 | von Fabian

Was habe ich mich eigentlich als erstes gefragt, als ich mich bei simyo beworben habe.

Wahrscheinlich das, was viele andere sich auch Fragen würden.

Wie mag es bei simyo aussehen. Was sind das wohl für Leute und wie arbeiten die?

simyo hat den Telekommunikationsmarkt bewegt. Viele sprachen sogar von einer Revolution des Mobilfunkmarktes durch simyo.

Einfach so und äußerst konsequent hat simyo Einfachheit und Transparenz auf den Markt gebracht. So einfach, dass selbst die größten Mitbewerber ängstlich beobachteten, welche Auswirkungen das auf den Mobilfunkmarkt haben könnte. Was geschah kann man in vielen Studien nachlesen. Nur so viel, simyo wurde echt erfolgreich und ist es immer noch.

Aber zurück. Wie kann eine Firma aussehen, die eine solch kraftvolle Wirkung hat.

Da stand ich. Alle Scheine gemacht, nur noch die Diplomarbeit fehlte. Davor noch mal schnell ein Praktikum, Brandmanagement. Am besten in einer großen Firma. Das war mein Wunsch.

Ich hatte noch den Spot in Erinnerung. Eine große Fabrik, Dan Williams, der seine Truppe das Einfachheitsgen entwickeln ließ. Viele Mitarbeiter. Genau das Richtige für mich.

Und so kam der Tag, an dem ich mich vorstellen durfte.

Ein kleines simyo-Schild am Eingang überraschte mich. So eine große Firma und nur so ein kleines Schild?
Hut ab! Understatement statt Prahlerei. Nicht aufdringlich, aber präsent. Sehr gut, genau meine Welt.

Die Tür ging auf und ich tauchte ein in die simyo Welt.

Etwas mehr als 30 Mitarbeiter. Überschaubar und schon beim ersten Rundgang konnte ich mir viele Namen merken.

Ein großes Unternehmen ist simyo, das steht außer Frage. Aber viele Mitarbeiter brauchte es nicht, um die Idee und das Konzept erfolgreich zu realisieren. Das ging viel mehr mit viel Mut, Charme und Überzeugung.

Das zeigt mir, egal wie klein und unwichtig man erscheint, ihr Großen seit wachsam. simyo ist mehr als nur ein kleines Unternehmen. simyo verkörpert den Geist von Pionieren.

Der Rest meiner Geschichte, ja, der konnte nicht besser laufen.

Bin immer noch da, bei den simyos.

Neues von der europäischen MVNO Landschaft

25. Oktober 2008 | von simyo Team

Hallo zusammen,

ich komme gerade zurück vom MVNO Congress 2008, in Monaco, wo ich einen Vortrag zu simyo und den aktuellen und zukünftigen Trends im Mobilfunk aus Sicht eines quasi-MVNO gehalten habe. Darüber hinaus, war natürlich interessant, welche Strömungen im europäischen Mobilfunkmarkt rund um Enhanced Service Provider, MVNOs oder Branded Reseller zu beobachten sind. Hier eine kleine Zusammenfassung für die Mobilexperten unter euch:

1. Während vor 3 Jahren die Nutzung von Mobilnetzen durch externe Partner in Kontinentaleuropa noch als riskantes Experiment galt, scheint einerseits bei der Öffnung der Märkte der Druck der Regulierung zu wirken. Andrerseits helfen natürlich auch die Erfolgsgeschichten von Tesco Mobile, Telmore oder simyo, daß sich heute selbst renitente Netzbetreiber, wie Vodafone, T-Mobile oder Orange aktiv in das Spiel um neue Marken in ihrem Netz einschalten.

2. Nach wie vor, sind es vor allem die Bereiche Ethno (Tarife für Ausländer), Discount (on-, wie offline) und Medienmarken, die die meisten Nutzer europaweit auf sich vereinigen.

3. Als zukünftig wichtiger Bereich wird M2M (Machine to Machine) genannt. Helmut an der Meulen, Gründer von Materna schätz sogar, dass in wenigen Jahren bis zu 5 SIM Karten pro Nutzer im Umlauf sein werden. Diese sollen helfen z.B. im Auto zu navigieren oder Terminal Updates ohne Kabel zu erledigen. Zudem werden die ersten Mobile Broadband MVNOs vorbereitet.

4. Nach wie vor zählt bei den gefragten Geschäftsmodellen v.a. die schnelle Kundengenerierung. Ansätze der neuen Generation rund um innovative Services, oder gar Nachhaltigkeit, spielen eher eine untergeordnete Rolle.

 

 

 

Fahrkarten mit dem Handy bezahlen

22. Oktober 2008 | von Christoph Renner

Gerade habe ich gelesen, dass 76% der Mobilfunknutzer sich vorstellen könnten, Fahrkarten mobil über das Handy zu kaufen (Quelle: Goldmedia Studie Mobile Live 2012). Interessant, denn ich bin einer von Ihnen, und ich kann es mir nicht nur vorstellen, ich hab es sogar schon gemacht. Als nur sporadischer Nutzer von Bus & Bahn, sehe ich mich des öfteren mit den folgenden Situationen konfrontiert: a) kein Automat weit und breit zu sehen, b) Automat defekt oder c) kein Kleingeld in der Tasche. Sehr ärgerlich. Doch seit ungefähr einem Jahr nutze ich nun das Handyticket (www.das-handyticket.de), welches bereits in mehreren deutschen Städten, u.a. Hamburg, Düsseldorf, Köln und Dresden, angeboten wird.

Nach der Registrierung auf der Webseite muss man eine Java-Anwendung auf dem Handy installieren. Über die Anwendung – die über eine PIN geschützt ist – kann man dann bei Bedarf ein Ticket kaufen. Die Tickets werden in der Java-Anwendung auf dem Handy abgespeichert und können so bei Kontrollen vorgezeigt werden. Abgerechnet wird übrigens einmal monatlich per Lastschrift.

Manchmal schauen die Kontrolleure zwar noch etwas verdutzt, aber bisher hatte ich keine Probleme mit dem Handyticket und bin damit – im wörtlichen Sinne – gut gefahren. Hat schon jemand mit den mobilen Fahrscheinen der Deutschen Bahn Erfahrung gesammelt?

„you’ve got Voicemail“… oder die neue Kommunikation in Familien?

21. Oktober 2008 | von simyo Team

Die Nutzung von Handys und Internet erzeugt unter Familienmitgliedern wohl eine neue Art von Verbundenheit. Dies belegt die aktuelle Studie „Networked families” des Pew Internet & American Life Project:

So sollen bereits 89% der 3 Personen-Haushalte mit einem Kind mehrere Handys besitzen. 57% der Kinder zwischen 7-17 Jahren besitzen ihr eigenes Handy. Während immer weniger ferngesehen wird, steigt die gemeinsame Nutzung von Handys (hallo, wie geht es dir, wo bist du) und Internet (schau mal, was ich hier gefunden habe) deutlich an. Den Preis für die stärkere Verbundenheit über Technologien benennt die Studie allerdings auch, es wird in diesen Familien beispielsweise weniger häufig gemeinsam gegessen oder Freizeit anderweitig mit einander verbracht, denn die Eltern arbeiten häufig beide.
Mein persönliches Kommunikationsverhalten mit meiner Familie ist da nicht so unterschiedlich von dem der Amerikaner, ICQ, Mail, Handyanruf oder SMS verbinden mich täglich mit meinen Lieben. Nur das gemeinsame Abendessen, das ist schönes Highlight. Dort finden immer noch die wirklich wichtigen Gespräche bei uns statt. Wie steht’s um euch – seht ihr euch noch beim Sprechen? :)

Dank iphone & Co?

16. Oktober 2008 | von simyo Team

Mobiles Internet erobert Massenmarkt: Dies ergibt die Deloitte-Studie “Mobile Internet”. “Bis Ende 2012 wird sich die Nutzerzahl in Deutschland verdoppeln”, erklärt Klaus Böhm, Director im Bereich Media bei Deloitte. Gefunden hier: .  Etwa acht bis zehn Millionen Menschen in Deutschland nutzen das mobile Internet – Tendenz steigend.  Dabei geht die Mehrzahl der Nutzer mindestens 1x pro Woche mobil ins Netz, die meisten noch wesentlich öfter, bestätigt auch aktuell eine Studie der Innofact AG.

Blindflug durch den Tarifdschungel

09. Oktober 2008 | von simyo Team

Habe heute in GFM Nachrichten folgende News des Marktforschungsinstitut TNS Infratest gelesen: “…Über die Hälfte aller Handybenutzer weiß beim Auflegen nicht, wie viel sie ihr gerade geführtes Gespräch gekostet hat. Nicht einmal den Minutenpreis ins eigene Netz können 60 Prozent der Anrufer nennen.”

Wenn man die Werbekampagnen aller Mobilfunkanbieter zusammen nimmt, werden im Monat Millionen Euro für die Kommunikation von Tarifen “herausgeballert” und viele Kunden wissen nicht einmal, für wieviel sie die Minute telefonieren. Hängt man in alten Verträgen, ist das “gefühlt vielleicht zu viel”, aber genaues weiß man nicht. So viele wissende Mobilfunk-User es bereits gibt, so viele Mobilfunk-Kunden stehen noch ganz am Anfang der Aufklärung.  Und dass da hohe Werbespendings alleine nicht helfen, ist ein offenes Geheimnis. Es gibt noch viel zu tun für uns (und die Branche) – insbesondere jene zu erreichen, die mit dem Thema eigentlich nichts zu tun haben wollen, aber irgend wo noch für 20, 35 oder mehr Cent die Minute telefonieren….