HTC One – ein Traum in Aluminium
Vier Wochen lang durfte ich das neue HTC One testen. Nun bin ich verliebt. Warum, lest Ihr hier!
Optik und Haptik
Das Erste was am One auffällt, ist die wunderschöne und elegante Optik. Die Aluminiumhülle verleiht dem Gerät ein hochwertiges Aussehen und dem Nutzer ein unglaublich schönes Gefühl in der Hand. Die Rückseite liegt weich und glatt in der Hand, während das samtige Display, dank Gorilla-Glas 2, eine wahre Freude für geübte Smartphone-Finger ist. Erstaunlicherweise bleibt dieses Gefühl auch nach mehreren Stunden Benutzung bestehen. Ein Grund hierfür könnte aber auch der geringe Verschmutzungsgrad sein. Sehen einige Smartphones oder Tablets nach einer Stunde Nutzung schon aus, als habe ein Butterkampf darauf stattgefunden, wirkt das One immer noch geputzt und bietet klare Sicht. Und die Sicht ist dank 1.080 x 1.920 Pixel-Display ohnehin wunderbar hochauflösend.
Kamera
Die Kamera hat sich im Vergleich zum One X deutlich weiterentwickelt. Nicht zuletzt wegen HTC Zoe, eine Art Symbiose aus Serienbildkamera und Vine. Aktiviert man an der Kamera Zoe, zeichnet die Kamera ein vier Sekunden langes Video und 20 Fotos auf. Das Schöne an Zoe ist die Bildbearbeitung, die es z.B. erlaubt unerwünschte Personen aus einem Foto herauszuschneiden.
Mich persönlich hat Zoe allerdings weniger überzeugt. Was zum einen an der wenig intuitiven Bedienung lag, als auch an meiner Ungeduld drei Sekunden (eine vor und zwei nach dem Klick) warten zu müssen, bis das „Foto“ geknipst ist.
Nichtsdestotrotz ist die UltraPixel-Kamera eine deutliche Weiterentwicklung. So ist der Autofokus (in der Nicht-Zoe-Version) um einiges schneller und akkurater. Und auch gezoomte Bilder wirken, sofern bei Tag geschossen, bei Weitem nicht mehr so unscharf, wie man es von früher gewohnt ist.
Sound
Für Musikliebhaber, die ihr Smartphone auch gerne als handtaschenkonformen Ghettoblaster verwenden, bietet das One einen astreinen Sound. Dank HTC Boomsound in den schicken kleinen Boxen am Telefon, ist das kopfhörerlose Musikhören auch voll aufgedreht eine durchaus angenehme Sache (nur bitte nicht in Bus und Bahn
). Der Klang ist sauber und ohne klirrende oder verzerrende Nebengeräusche, wie man es bei anderen Handys gewohnt ist.
Zusammen mit dem klaren Bild und den klaren Farben, welche das Display liefert, hat man ein schönes kleines Entertainmentsystem für die Hosentasche. YouTube-Videos auf dem Smartphone schauen? Mit dem One, absolut immer und überall!
Akku
Leider überzeugt der Akku des One weniger. Bei intensiver Nutzung ist der Akku nach zwei Stunden an seinem Limit angelangt. Dadurch, dass dieser im Gerät fest verbaut ist, nützt es auch nicht einen Extra-Akku mit sich herumzutragen. Die einzige Lösung heißt hier, stets Ladekabel und mobiles Akku Pack dabei haben.
Und apropos intensive Nutzung, wie bereits beim HTC One X heizt sich das One nach ca. 30 Minuten Hardcore-Surfen extrem auf. Im Winter sicherlich ein nettes Feature, in der warmen Jahreszeit eher lästig.
Geschwindigkeit
Besonders erfreut hat mich die Geschwindigkeit des One. Dank des Snapdragon 600-Prozessors von Qualcomm geht der Wechsel zwischen Apps fix und ohne nervige Aufhänger. Sollte es doch mal etwas langsamer werden (was im Vergleich zu anderen Geräten oft immer noch sehr schnell ist), reicht es schon aus per Task-Manager alte Apps zu schließen und alles wuppt wieder in der gewohnten Geschwindigkeit.
Fazit
Das HTC One gehört eindeutig in die Riege der derzeitigen Top-Smartphones. Trotz schwachem Akku bietet das Gerät in erster Linie einen eindeutigen Mehrwert für Musik- und Videofans. Durch das perfekte Zusammenspiel von Sound, Bild und Displaygröße ist das One ein ideales Enterntainmentgerät, das aber auch durchaus für berufliche Tätigkeiten genutzt werden kann.
Für Hobbyfotografen bietet das One mit Zoe zudem eine nette Spielerei und erweitert die Fotografiemöglichkeiten.
Und wer sich sein Leben ohne HTC One gar nicht mehr vorstellen kann, der kann es sich jetzt auch in unserem Handyshop bestellen.













